Sibirien - eine (Schnee)Landschaft der rohen, unveränderten Natur. Sibirien kann sehr abwechslungsreich sein - die Gebirgsästhetik, Taiga, schneebedeckte Tundra, die Seen und altertümliche Städte. Viele Reisende werden traditionell durch Jagd und Angeln auf sibirische Flüsse herangezogen. Hier angekommen, kann jeder mit seinen eigenen Augen die Baikalgebierge oder das Tal der Vulkane erblicken - unser Planet, die Erde, wahrnehmen!

Ein so prachtvoller und auffallender Jahreszeitenkreis läuft in Sibirien wie nirgends auf der Erde ab. Durch ihre besondere Farbenbuntheit charakterisiert jede Jahreszeit einzigartige Wanderrouten. Auffälliger Frühling - es kommen im April das Gras und erste Pflanzen heraus, herrlicher Sommer, lauschiger Herbst, phantastischer Winter - jeder kann in Sibirien ein kleines bisschen für sich entdecken. Hier kann man sich gemütlich ausruhen, der Welt fern bleiben, in wilder Natur verschwinden. Und dabei traditionelle Gerichte verkosten.

Auf dem Kulturplan Sibiriens kann man viele Literatur-, Theater- und Museumsmeisterwerke kennen lernen. Es sind einzigartige Geschichts- und Architekturdenkmäler, echte Prachtstücke verschiedener Völkerschaften. Das Kultur-Angebot in Sibirien ist so buntgemischt und reichhaltig, dass jeder interessierte freilich eines der vielen Volksfesten, Festivals und Kulturereignissen aufsuchen kann. In Altai kann man das Käsefestival anschauen, in Schoria-Bergland - den Yetitag, in Chanty-Mansijsk - das traditionelle Fest der Nordvölker "Krähetag". Der Frühlingsbegrüßung und dem Winteraustreiben ist die Faschingszeit gewidmet, währenddessen eine Strohpuppe - das Wintersymbol verbrannt wird. Man macht Hefegebäck - das Sonnensymbol und singt, es wird getanzt und Wettbewerbe veranstaltet. Mit großer Begeisterung nehmen die Gäste an der Feier teil.

Der Kurtourismus bildet in Russland ein eigenständiges Marktfeld. Die prächtige Naturästhetik und die von Menschenhand kreierten Anziehungspunkte erholen einen genauso wie die Heilwässer von Belokuricha und Dowolenskoje, heilsames Moor von Schira und Karatschi. Wir sagen Ihnen, wo Sie in Sibirien das Wohlergehen und Jugend finden.


Chakassien

Chakassien - das Land der geräumigen Steppen, der heilsamen Seen - öffnet sich Ihnen. Dazu ein archäologisches Traumziel - sein Areal zählt annähernd 30.000 Denkmäler der frühzeitlichen Geschichte: Hauch der antiken Städte und Felsmalereien, Hünengräber und Mausoleen, Kultplätze und Bergschmelzereien, Festungsbauten und Besprühungssysteme. Dabei auch ein paläolithische Standort von Sij (34.000 Jahre) und antike Sternwarte auf dem Sunduki-Gebirge.



Tuwa

Allerhand Tourismuswege in Tuwa entwicklten sich auf dem Grundstein der jungfräulichen Natur - extensive Jagdländereien, sagenumwobene Seen, kraftvolle Flüsse und Heilquellbäche, höchsten Berge. Die Menge an natürlichen und archäologischen Denkmälern ist beträchtlich.

Das anziehende Nationalolorit, wie z.B. Rituale, Kehlgesang, und Volksrauferei, ist im Besonderen charmant. Das Nationalringen "Huresch-Kampf" und der Kehlgesang sind längst ein regionaler Besuchermagnet. Vornehmlich aufschlussreich für die Begegnung ist ein im August stattfindender figuratives Nationalfest der Viehzüchter. Es ist faszinierend, Tuwa bei einem knallbunten Nationalereignis anzuschauen.



Tjumen

In Tjumener Region erfährt man die ausgiebigste Besiedlungsgeschichte Sibiriens. Tobolsk mit seiner reichen Vergangenheit, unikalen Baukunst und antiken Tempeln für die Touristen ist ein Muss. Wie auch die Kultur und Architektur der alten russischen Städte Tjumen, Jalutorowsk und Ischim. Die magische Anziehungskraft des prächtigen sibirischen Herbstwaldes wie in Süd-Tajga begeistert Fotointeressierte dank zauberhaften Laubfarben. So macht fotografieren Spass!



Jugra

Verblüffend hübsch zu jeder Saison sind die Wälder, Flüsse, Seen und Sümpfe von Jugra. Der westliche Uralteil des Bereichs unter den großartigen, reizenden Berge des Nordischen und Polaren Urals verbirgt faszinierende Rundwanderwege und Wasserrouten. Das sind z.B. Fußreisen durch die ökologisch reinste Fußwege im Landschaftsschutzgebiet "Numto" oder Wassertours über den Ob-Fluß von Surgut nach Nischnewartowsk und Neftejugangsk.



Omsk

Mehr als andershalbtausend Denkmäler der Archäologie, der Geschichte und der Kultur - von alten Siedlungen, Standplätzen, Hünengräbern bis moderne Monumente gibt es im Omsker Gebiet. Allgemein bekannt sind die Tara-Stadt, "Tschudskaja Gora", Landesteg von Ermak, "Bogatirskije Kurgani" und so weiter. Auch architektonisch gesehen sind wertvolle Denkmäler erhalten geblieben, etwa das Spasski-Dom in Tara, Nikolskij-Kasatschij-Dom, Palast des "Generalgouverneurs" von Westsibirien. Mehr als 60 Museen hat der Gebiet, das Omsker M.A. Wrubel-Kunstmuseum ist eines der größten davon. In seiner Sammlung ist ungewöhnliches für die sibirischen Museen szythisches Gold zu sehen.



Krasnojarsk

An den Ufern des Jenissei, einem der größten Flusse des Landes, steht die im Jahr 1628 gegründete Stadt Krasnojarsk - die womöglich schönste Stadt Sibiriens. So dachte der Schriftsteller Anton Tschechow zumindest. Besonders im Winter - die Straßen sind schneebedeckt und das Stadtbild ist von blau-goldenen Farbtönen geprägt. Entdecken Sie alle Sehenswürdigkeiten und genießen Sie die atemberaubende Aussicht über den Jenissei-Fluss.

Wenn das Ziel ist die Aufschlagstelle des Tunguska-Meteorit, der Popigai-Krater, der erloschene Vulkan Karadag (im östlichen Sajangebirge), so sind sie im Gebiet Krasnojarsk richtig. Putorana-Bergkette, die stromschnellen Flüsse und der See Wiwi bieten für Reisende einen herrlichen Hintergrund für einen gelungenen Erlebnistrip. Auch bereitet einem das östliche und westliche Sajangebirge auf abgelegenen und unbewohnten, aber sehr hübschen Terrain abwechslungsreiche Spazier- und Reitwege. Im Sommer eignet sich in dieser Gebirgsregion die Gornaja Schoria im Süden des Westsibiriens, wo man einen Naturpark besichtigen und Bootfahrten durch tobende Gebirgsflüsse machen kann.



Nowosibirsk

Das Novosibirsker Gebiet präsentiert sich als eine facettenreiche Region, das Leben pulsiert und verändert sich hier. Eine Zusammenstellung von großen Wirtschafts- und Innovationszentren und unberührten Naturwinkel, wo noch kein Mensch war. Lassen Sie sich von ereignisreichen Novosibirsker Naturlandschaften anstecken, sei es der Ob-Stausee, die beherzigenswerte Kirche von Seraphim Sarowskij in Turnajewo oder die Pokrowa-na-Karakane-Kirche in Sawjalowo.

Die Stadt Nowosibirsk ist ungeachtet seiner Jugend (gegründet 1893) längst überall bekannt. Im Wissenschaftsstandort "Akademgorodok" sind bahnbrechende Erfindungen in Chemie, Physik und Weltraumforschung gemacht worden. Seine Schauspielhäuser, Sinfonieorchester, Musikhochschule und Museen haben Nowosibirsk als ein Kulturdrehpunkt bekannt gemacht. Das mit konstruktivistischen Gebäuden gestaltete Architekturensemble der Stadtmitte ist beispiellos.



Tomsk

Sibiriens wohl älteste Städt Tomsk hat sein eigentümliches Äußeres nach wie vor aufbewahrt: verholzte Hausklöppelei, die Steinarchitektur des 19. Jh. und alten Tempel. Offenbarungskathedrale, Kasanskaja-Kirche des Bogorodize-Alekseevskij-Kloster und Вreifaltigkeitskirche verändern Tomsk in ein Freilichtmuseum. Tomsker Gebiet lockt Jäger und Fischer heran. Vornehmlich begehrt sind Elch-, Braunbären- und Dachsjagd. Auch die Nadelwald- und Wasserjagd im Herbst und Winter auf Haselhuhn, Birkhahn, Auerhahn und Schneehuhn ist gefragt. 15 wertvollsten Gewerbefischarten wie Njelma, Muksun, Sirok, Peledmaräne gibt es in der Umgebung. Das treffliche Angeln ist nicht nur an den Flüssen erdenklich, nicht weniger trifft das auf die Seen zu. Diese sind so Fischreich, dass der Fisch sich hier ohne Köder angeln lässt, so die erfahrene Angler



Kusbass

An der Grenze zwischen Kusbass und Chakassien gibt es einen großräumigen Bergstock Kusnezker Alatau. Bereits lange haben diesen die Fuß- und Skiwanderer für sich erschlossen. In einer der beschaulichen Ecken von Kusbass, im harten Massiv von Tegir-Tiz befindet sich der höchste Kusbassgipfel - der Berg Amsas-Tiskil. Die Nadeltaiga, die mit den Schneeflocken geweißten Berge, die stürmischen Flüsse, die Klüfte in den Zwischenbergräumen, die malerischen Felsen - das ist das Areal der südlichen Hälfte von Bergschorien.

Die Entdecker ziehen die atemberaubenden Felsen, Waldorte, archäologischen Komplexe und Granithärtlinge an. Auf dem Gebiet wurden mehr als hundert archäologische Denkmäler entdeckt, darunter Dinosaurier-Gräber, Standplätze, Kolonisierungen und paläolithische Felsmalereien. Einzigartig ist das Freilichtmuseum nahe des Dorfes Pisanaja, Naturpark Tomskaja Pisaniza. Das Museum befindet sich in der UNESCO-Liste.



Irkutsk

Die natürliche Ästhetik und reichlich gegebene Überlieferungen über Baikalsee ziehen Reisende von überall heran. Der tiefste See und größte Süßwasserpeicher auf der Erde befindet sich an der Grenze zwischen Irkutsker Gebiet und Burjatien. Die Gegend um den Baikalsee ist angesichts der Kulturverflechtung verschiedener Völker von Interesse, was in den Volksfesten wahrnehmbar ist. Harmonisch finden sich Seite an Seite die orthodoxen Feierlichkeiten mit den heidnischen und buddhistischen. Diese starten mit Weihnachten und Hoch-Neujahr. In Winter übrigens kann man durch die Baikalseeeisdecke Ski oder Schlittschuh laufen, Schneefahrzeuge und Hundeschlitten fahren

Die Burjaten - genuine Baikalsee-Bewohner, feiern Neujahr als Jahreshauptfest. Der östlichen Zeitrechnung getreu nennt man diese Feier Sagaalgan, was "der weiße Monat" heißt. Im Juni findet einmal pro vier Jahre eine Art von Olympischen Spielen statt. Das Hauptgeschehnis dabei ist der nationale Tanz Johor, der um den sakralen Berg Jord getanzt wird. Die Jungen ringen in Galopprennen und Bogenschießen, die Gesellschaft tanzt und probiert nationales Essen.

Das in Irkutsk stattfindende Wirtschaftsforum ist ein branchenübergreifendes Ereignis sowohl in Russland als auch in der Welt.



Altai

Republik Altai lockt in den Sommermonaten besonders Felsenkletterer und Kanufahrer heran. Imposante Natur freut einem die Augen und Seele - die Steilhänge und reißende Flüsse im Sommer bieten einem schier unendlichen Angebot an aktiver Erholung. Dieses Land bietet für jeden Touristen zugängliche Höhlen an. Die kann man mit dem Auto erreichen und innerhalb von 1-2 Stunden unter der Erde verbringen. Das sind Denisowa-Höhle im Anui-Tal, spannende Tawdinski-Höhle in Nischnaja Katun, riesige und kompakte Kirkilinski-Höhlen, Proletarskaja-Höhle am rechten Saras-Flussufer. Die Höhlenbewunderer können manche der sibirischen Tiefenhöhlen erkunden: Geophysitscheskaja (137m) und Altaiskaja (240m). Weit außen in der Region ist das größte altaische Sanatorium - der Kurort Belokuricha - bekannt.

In Altai ist die echte Beutejagd machbar. Gebräuchlich jagt man auf Reh, Bär, Birkhahn, Maral, sibirischen Steinbock, Elch, Moschustier, Auerhahn, Schneehuhn. Wer den hoheitsvollen Doppelgipfel von Belucha gesehen hat, erzählt über seine übernatürliche Grazie. Den zu besteigen ist nur für die versierten und geübten möglich, aber den Bergfuß jeder kann erkunden.

Für die Ski-Liebhaber im Winter sind kleine Bergstrassen mit den Schleppliften nahe von Barnaul und Smeinogorsk vorgesehen. Anregender Frost, wundersam farbige Lufttönung, knatternte Schnee unter der einsamen Skispur... Mitte November beginnt die Bergskisaison und dauert bis Mitte März.
Für den Wassertourismus gibt es im Areal des Katun-Flusses Wasserrouten aller Komplexitätsstufen. Keinem der Flüsse von Russland stehen Katun und Tschuja in Rafting nach.

Herzlich willkommen zum Klettern, Radfahren, Langlaufen und Schwitzen im Bade - also zur kräftigen Gesundheit, Robustheit und unendlichen Weiten. Die hier erworbene Ausdauer reicht locker für das ganze Jahr. Weiterlesen