Unangetastete Natur, kulturelle Abwechslung und eine vielfältige Ostseeküste wie auch einige National- und Bezirkssparks werden Sie hier vorfinden. Denkwürdig werden die Stadtvisiten von Königsberg, Tilsit, Insterburg, der Halbinsel Samland und anderen Orten.




Ostseeküste

Der Aufenthalt an der Ostseeküste, mit ihren hübschen Fichtenwäldern und perlweißen Sandstränden ist eine überwältigende Erfahrung. Erhoffen Sie im Verlauf der Tour hervorragende Aussichten auf die Dünen, das Haff und das Meer. Hier in der malerischen Landschaft hört man wie der Sand plaudert. weiterlesen



Kaliningrad (Königsberg)

Kaliningrad - damaliges Königsberg - hat eine eingängige und sehenswerte Vergangenheit, deren Ausgangspunkte in den Kreuzzügen des Deutschen Ritterordens stammen. Im Verlauf eines Ausflugs können Sie geschichtliche Monumente des altertümlichen Königsbergs und Highlights der heutigen russischen Stadt: den im 13. Jh. erbaute Dom mit dem Kant-Grabkammer und Kant-Museum, Bernsteinmuseum, olle deutsche Kirchen, nicht zuletzt das zum 750-jährigen Jubelfest wiederhergestellte Königstor.

Man nennt Kaliningrad "Russlands westliches Seetor". Während eines Ausflugs schauen Sie das großartige Weltmeeresmuseum mit seinen bekannten Gegenständen an: Forschungsschiff "Witjas", U-Boot und Astronomieschiff „Viktor Pazajew". Eine Schifffahrt am Pregel-Fluss können Sie ebenfalls unterfangen und dabei feine Stadtanblicke vom Wasser auskosten: vorbei am alten Markt und dem im altpreußischen Stil erbauten Fischörtchen. Die Insel "Kneiphof" umdrehend, sichten Sie manche der Königsberger Brücken. weiterlesen



Provinzen Ostpreußens

im Gebietsosten gibt es reichhaltig Monumente - Kirchen, Burgruinen und Ritterordensbauten - die eine Einsicht in die packende Gegendvergangenheit geben. Als nächstes führt die Strasse zu Neman fort, ehem. Ragnit, wo seit dem XlV. Jh. die Ruine einer der größten Ordensburgen sich befindet. Unterwegs nach Tschernjachowsk bietet sich ein Stopp in der Besiedlung Majovka (Georgenburg), einem großen Mittelpunkt der Pferdezucht. In der Stadt gucken Sie sich frühere mittelalterliche Häuser und neuartige Gebäude an, besuchen die frühere katholische und reformierte (dieser Tage russischorthodoxe) Kirchen, das seinerzeitige Rathaus, den Wasserturm und andere Touristenattraktionen.



Tschernjschowsk (Insterburg)

1336 wurde die Stadt als eine Festung des Deutschen Ordens vom Oberhaupt Dietrich von Altenburg geschafft und hatte immer eine essenzielle Funktion in Ostpreußens Vergangenheit - sie war ein Außenposten im Kampf gegen Litauen. Die Schlossruine Insterburg ist ein Kultur-Lebenszentrum in Tschernjachowsk, gegenwärtig beheimatet die Burg ein charmantes Museum. Auf dem Burgterrain werden reguläre Ritterwettkämpfe, geschichtsträchtige Festtage und wechselvolle Festspiele gefeiert. Auch als ein Pferdezucht-Drehpunkt ist die Stadt namhaft



Majewka (Georgenburg)

Unweit von Tschernjachowsk befindet sich Majewka (Georgenburg), die 1336 erbaut wurde. Sie ist das größte und wichtigste ostpreußische Landgestüt, schon gegen 1400 als bischöflich-samländisches Gestüt gennant. Mittlerweile ist in Georgenburg eines der bedeutendsten Gestüte in Westrussland, wo nach wie vor Hannoveraner, Trakehner und Holsteiner gezüchtet werden. Bis jetzt ist das Gestüt im bester Lage, im Unterschied zu dem heutzutage nicht länger vorhandenen Gestüt Trakehnen.

Seit 2002 findet jedes Jahr in Georgenburg auf dem Areal des wiederherstellten ostpreußischen Gestüts "CSI**** Stud Georgenburg" - ein Springwettkampf - statt. Die Renaissance des Wettbewerbes in Georgenburg erfolgte 1997. Doch erst 2002 erlangte das Springwettbewerg in Georgenburg den wichtigsten Status - CSI****. Es ist eines der gekröntester Pferdesport-Wettkämpfe in Osteuropa. Das im September stattfindente Turnier lässt Gepflogenheiten der namhaften Reitwettbewerbe in Insterburg wiederbeleben.



Sovetsk (Tilsit)

Am Fluss Neman befindet sich die Sovetsk, die Neman gestaltet eine Grenzlinie zwischen Russland und Litauen. Tilsit wurde 1807 international einen Frieden zwischen den russischen Zar Alexander I und Napoleon berühmt. In Sowetsk eingetroffen, spazieren Sie über manierliche Königin-Luise-Brücke - das Stadtsymbol. In der Tilsiter Friedensgeschichte agierte die Königin Luise im Mittelpunkt und war gerade vom Volk gemocht.

Die Sowetsk-Mitte hat einen Glied von seiner historischen Hinterlassenschaft beibehalten. Hier stehen reichlich viele frühzeitliche preußische Gemäuer, z.B. auf der altertümlichen Hoher Strasse



Matrosowo (Gilge)

Eine Bootsfahrt nach Regions Nordosten zielt nach Polessk (Labiau), dessen Aussicht von den Trümmern des Deutschordensschlosses aus dem 13. Jh. geformt ist. Der Fahrt in Richtung Polessk (40 km von Kaliningrad) entlang, erscheint die alte deutsche Talsperre „Groß-Friedrichsgraben". Im Verlauf einer Wasserfahrt an Bord eines komfortablen Bootes oder Yacht können Sie in Matrosowo mit Panorama der bildhübschen unveränderten Natur, der einmaligen Landschaft „Elch-Tal", der undurchdringlichen Wälder inmitten dem Kurischen Haff und dem Stauwerk auskosten. Ein Mittagessen in einem Gutshof nach der Bootfahrt, mit unterschiedlichen Fischspezialitäten, wäre mehr als angebracht



Smolensk

An der weißrussischen Grenze befindet sich die Smolensk - die Stadt, welche als "Schlüssel zum Moskauer Staat" bezeichnet war. Zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtete der Baumeister Fjodor Kon namhafte Festungsmauer - den „steinernen Kollier der russischen Lande". Die viele Schlachten an den Smolensker Mauern zeugen die Feldherrenkunst und die Pracht dieser Stadt. Ebenso oft auch von dramatischer Auflösung.

Älter als Moskau und zunächst in der Aufzeichnung 863 erwähnt, ist Smolensk so altertümlich wie Nowgorod oder z.B. Kiew. Die ältesten Baulichkeiten hier sind die Peter-Pauls-Kirche (1146), die Johannes-Kirche (1173-1176) und die Erzengel-Michael-Kirche (1180-1197). Die bedeutendste Helligkeit der Stadt ist die Smolensker Ikone der Gottesmutter - von allen Gläubigen hochverehrt.



Pskow

Die Pskow kann auf ein ehrenvolle und bewegte Geschichte zurückschauen. Diese Stadt befindet sich an westlicher Grenze, am Zusammenfluss der Welikaja und der Pskowa. Zum ersten Mal wird Pskow im Jahr 903 in der Aufzeichnung gennant, das richtige Datum der Entstehung freilich unbekannt und liegt vermutlich in der Vorgeschichte. Pskow war im Laufe von Jahrhunderten ein vor den westlichen Nachbarn schütztender Außenposten. Hier errichtete man die erste der heiligen Dreifaltigkeit geweihte christliche Kirche Russlands. „Wo die heilige Dreifaltigkeit ist, dort ist auch Pskow", so eine Redeweise. Die Altstadt befindet sich auf einer vergleichsweise hoher Anhöhe, die sich aus einem Kalksteinfelsen formgewandt hat. Hier entstand der Pskower Kreml, auch "Detinez" genannt. An sonnigen Tagen ist das goldene Gewölbe in einem Großraum bis zu 40 Kilometer zu erblicken. Das relevanteste archäologische Monument hier ist eine Kulturschicht, die an manchen Stellen eine Tiefe von 7 Meter hat und binnen der Kremlmauern aggregiert ist. Von den weitgehend 215Ha sind bisher nur acht Hektar erforscht worden, so dass den Altertumsforschern die größte Arbeit bevorsteht.

Das Maria-Himmelfahrts-Männerkloster befindet sich ca. 70 km westlich von Pskow, unmittelbar an der estnischen Grenze. Auf Grund seiner sehr alten, im Felsgestein liegenden Mönchsräumen ist dieses Kloster bekannt. Mit Ziegelsteinen ausgekleideten 300 Grabplatten liegen in 6 Höhlengängen mit einer Gesamtlänge von 200 Metern. Hier werden die sterblichen Überreste von über 10.000 Mönchen vermutet, viel davon als namhafte russische Oberschicht. Ein natürlicher Durchzug ist in den Höhlen gegeben, so dass die Temperatur jederzeit auf +5 Grad bleibt.

Die literaturgeschichtliche Museumsgruppierung "Puschkinberge" wurde im Pskower Land für Alexander Puschkin, „die Sonne russischer Poesie", errichtet. Diesbezüglich zählen die Museen in den Landsitzen von Trigorskoje, Michailowskoje und Petrowskoje. Im Dorf Michailowskoje wurde der kritische Poet im Exil festgehalten, an dem Ort also die mit zu den bedeutendsten Schriften der Weltdichtung zählende Drama „Boris Godunow" und das bekannte Schriftwerk "Ich erinnere mich an den herrlichen Augenblick ..." erschienen. Jede Menge Russen wissen diese in- und auswendig. Wallfahrten von Tausenden Verehrern von Puschkin empfängt man in Swjatogorsker Abtei, wo Grab des Poeten sich befindet.

Im Pskower gebiet finden Sie die Isborsk - eine altrussische Stadt. Nahebei von dieser frühzeitlicher Ortschaft befindet sich ein Steinkreuz. Der Legende nach wurde hier Truvor beerdigt - ein Warägerfürst, der im 9. Jahrhundert zusammen mit anderen zur Führung der Russen eingeladen war.



Nowgorod Weliki

Nowgorod ist eine der ältesten russischen Städten - bekannt seit 859. Im Nowgoroder Kreml steht die die Sophien-Kathedrale - älteste russische Steinkirche. Im Kremlzentrum wurde 1862 für das 1000-jährige Russland ein Monument erbaut, das aus 129 Gestalten besteht, die wesentliche Geschehnisse in der russischen Vergangenheit reflektieren.

Gegenüber dem Kreml, am anderen Ufer des Wolchow, befindet sich der Jaroslaw-Hof - ein Menge älterer Gebäude vielfältiger Funktionsbestimmung (Gasthäuser, Kirchen, etc.). Den Berichten nach hatte der Fürst Jaroslaw der Weise hier ein Palais gebaut, größer und erhabener als irgendwo. Bekannterweise fand der abgedankte norwegische König Olaf im Palast von Jaroslaw ein Schutzort. Auch lebten da die vom dänischen König verbannte Söhne des englischen Königs Edmund - Edwin und Edward.

Die Kathedrale der Heiligen Sophia wurde 1045 bis 1050 nach dem Modell der Kiewer Sophien-Kirche gebaut. Durch simple Formen und dezente Ausarbeitung zeichnet sich aus. Die Kirche hat fünf Kuppeln und fünf Schiffe, sie sind von zweietagigen Galerien einfasst. Bewahrt geblieben sind Fresken aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, das Korsun-Tor aus Bronze aus dem 12. Jahrhundert wie auch Ikonen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Kirche wurde nach den Verheerungen des Krieges 1941-45 wiederhergestellt.